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Hymenopus coronatus
Das Stadium der Nymphe ist L2 bis L5. Achtung: Die Orchideen-Gottesanbeterin ist schwierig zu halten und nicht für Anfänger geeignet.
Hymenopus coronatus wird im Englischen auch Orchid Mantis genannt. Diesen Namen verdankt sie ihrem rosa-weißen Aussehen, mit dem sie eine Blume imitiert. Diese Art ist sehr begehrt und beliebt, da sie wunderschöne leuchtende Farben hat und recht groß wird. Hymenopus coronatus kommt von Natur aus in Malaysia vor.
Aussehen
Diese Art von Gottesanbeterin imitiert Blütenblätter, damit sie vorbeikommende Bienen und andere Bestäuber, die auf Blüten zufliegen, fangen kann. Sie leben daher hauptsächlich auf weiß-rosa Blüten wie Orchideen.
Als frisch geschlüpfte Nymphen sind diese Gottesanbeterinnen orange mit schwarzem Kopf und schwarzen Beinen. Nach der ersten Häutung sind sie weiß mit leuchtendem Rosa. Dies bleibt für den Rest ihres Lebens so, nur einige zeigen mehr Rosa als andere. Es kommt vor, dass es vollständig weiße Tiere gibt. Wenn sie ausgewachsen sind, haben sie einen grünen Rand auf dem Rücken, der wie ein Stück Pflanze aussieht. Es wird vermutet, dass die rosa Farbe stärker zum Vorschein kommt, wenn die Nymphe in einer rosa Umgebung ist. Ein rosa Blatt Papier entlang einer Seite des Geheges würde rosigere Nymphen ergeben. Als erwachsenes Tier können sie auch innerhalb weniger Tage die Farbe ändern, zu mehr oder weniger Rosa.
Ein ausgewachsenes Weibchen wird etwa 6 – 7 cm lang, während das Männchen nur etwa 3 cm wird. Dieser Unterschied ist absolut unübersehbar. Des Weiteren sind die Männchen schmaler mit etwas längeren Flügeln als der Hinterleib. Die Weibchen sind breiter und haben Flügel, die bis zum Hinterleib reichen.
Verhalten
Hymenopus coronatus ist eine ruhige Art von Gottesanbeterin. Meistens wartet sie auf eine Beute. Sie können aber wirklich auf die Jagd gehen, wenn sie eine Beute entdecken.
Umgebungsanforderungen
Die ideale Temperatur beträgt etwa 28 °C, kann aber zwischen 25 °C und 35 °C variieren. Nachts darf es etwas kühler sein als tagsüber, aber mindestens 18 °C. Die Männchen müssen in ihrem Wachstum durch eine niedrigere Temperatur und weniger Nahrung gehemmt werden. Sie können konstant bei 18 °C gehalten werden.
Diese Art benötigt eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit. Etwa 60 bis 80 % RH. Die Nymphen sollten trockener gehalten werden, sie sind sehr empfindlich gegenüber einer zu feuchten Umgebung. Am besten besprüht man sie einmal pro Woche ganz leicht. Wenn sie älter werden, muss die Luftfeuchtigkeit erhöht werden.
Wie bei allen Arten von Gottesanbeterinnen benötigt diese Art ein Gehege, das mindestens die dreifache Länge des Tieres hoch und mindestens die zweifache Länge des Tieres breit ist. Für ein ausgewachsenes Tier bedeutet dies also mindestens 24 cm in der Höhe und 16 cm in der Breite. Eine gute Größe für ein Terrarium wäre 30 x 20 x 20 cm (H x B x L), damit auch Platz für Kunstblumen und viele Sitzstangen ist.
Gruppenhaltung
Diese Art kann wie die meisten Gottesanbeterinnen nicht zusammen in einem Gehege gehalten werden. Früher oder später wird Kannibalismus zuschlagen. Besonders die Weibchen sind oft sehr hungrig. Die Männchen sind zudem kleiner, also eine leichte Beute. Es wird daher dringend empfohlen, diese Art getrennt zu halten. Als junge Nymphen können sie bis etwa L3 zusammen sein. Natürlich gut füttern mit Fruchtfliegen u.ä.
Futter
Da diese Art auf Blumen lebt, frisst sie in der Natur hauptsächlich fliegende Insekten. Es ist ratsam, dies auch in Gefangenschaft zu tun. Wilde Bienen und Schwebfliegen können als Ergänzung zu einer Diät von Stubenfliegen gegeben werden. Grillen dürfen auch gefüttert werden, aber vorzugsweise nicht als Hauptnahrung.
Da Bestäuber wie Bienen in freier Wildbahn oft viel Pollen bei sich tragen, der auch von dieser Gottesanbeterin gefressen wird, kann es nützlich sein, ihnen in Gefangenschaft auch Pollen zu füttern. Pollenkörner können zermahlen und in eine Schale gegeben werden. Futtertiere in diese Schale, kurz schütteln, und fertig zum Füttern. Die Proteine und zusätzlichen Stoffe im Pollen sollen stärkere und gesündere Tiere und mehr Nachkommen pro Eipaket hervorbringen.
Paradoxa Fangschrecke
Das Nymphenstadium liegt zwischen L3 und L7.
Informationen
Phyllocrania paradoxa wird im Englischen auch Ghost Mantis genannt. Diesen Namen verdankt sie ihren besonderen Formen und ihrem außerirdisch anmutenden Kopf. Die Art ist an einer langen, asymmetrisch geformten Ausstülpung am Kopf zu erkennen, die dazu dient, wie ein trockenes Blatt auszusehen. Phyllocrania paradoxa kommt ursprünglich aus Madagaskar und Afrika.
Aussehen
Diese Fangschreckenart imitiert trockene Blätter, so dass sie zwischen abgefallenen Blättern in den Waldgebieten, in denen sie vorkommt, nicht auffällt. So kann sie unerwartet Beute fangen und bleibt dennoch für Raubtiere wie insektenfressende Vögel unsichtbar. Die häufigste Farbe bei dieser Art ist dunkelbraun, aber manchmal ist auch ein grünes Exemplar zu finden. Diese Farbe wird von der Umgebung bestimmt; eine feuchtere, grünere Umgebung führt häufiger zu einem grünen Tier. P. paradoxa wird etwa 5 cm lang, mit geringem Größenunterschied zwischen den Geschlechtern. Die Männchen sind schmaler mit etwas längeren Flügeln als der Hinterleib. Die Weibchen sind breiter mit einem breiteren Prothorax und mit Flügeln, die bis zum Hinterleib reichen.
Verhalten
Phyllocrania paradoxa ist eine ruhige Fangschreckenart. Sie ist ein typischer Lauerjäger. Auf ihre Tarnung vertrauend, wartet sie geduldig, bis eine ahnungslose Beute vorbeikommt. Sobald sie diese erspäht hat, schlägt sie blitzschnell zu, und bevor die Beute es merkt, ist sie bereits fest in den Fangarmen dieses Raubtiers gefangen. P. paradoxa wird selten selbst aktiv Beute jagen, sondern eher auf den richtigen Moment zum Zuschlagen warten. Manchmal ist diese Fangschreckenart auch etwas vorsichtig und ein bisschen ängstlich. Eine große Pinzette oder eine große Hand im Gehege führt dazu, dass die Beute abgelehnt wird. Einfach fünfzehn Minuten warten und es erneut versuchen, dann ist alles wieder in Ordnung.
Futter
Phyllocrania paradoxa fressen in der Natur hauptsächlich fliegende Insekten. Es wäre also gut, ihnen Fliegen statt Grillen anzubieten. Grillen werden jedoch auch gut gefressen und sind daher auch ein ausgezeichnetes Futter für diese Tiere. Achten Sie nur darauf, dass keine herumwandernden Grillen im Gehege sind, wenn die Gottesanbeterin sich häutet. Eine ausgewachsene P. paradoxa kann ausgewachsene Grillen bewältigen, aber es ist besser, ihr kleinere Grillen zu geben, z.B. Größe 6 oder 7. P. paradoxa ist etwas schnell eingeschüchtert von einer großen Pinzette mit Beute.
Umgebungsanforderungen
Die ideale Temperatur liegt bei etwa 26 °C, kann aber zwischen 20 °C und 30 °C variieren. Nachts darf es etwas kühler sein als tagsüber, aber mindestens 18 °C. Diese Art benötigt eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit. Etwa 60 bis 90 % Luftfeuchtigkeit. Dies wird erreicht, indem man etwa 5x pro Woche mit Wasser sprüht. Wie bei allen Gottesanbeterinnenarten benötigt diese Art ein Gehege, das mindestens 3x die Länge des Tieres hoch und mindestens 2x die Länge des Tieres breit ist. Für ein ausgewachsenes Tier bedeutet dies also mindestens 15 cm in der Höhe und 10 cm in der Breite. Eine gute Größe für ein Terrarium wäre 20 x 20 x 30, so dass auch Platz für Kunstpflanzen und viele Sitzgelegenheiten vorhanden ist. Trockene Blätter passen hervorragend zu dieser Art, manchmal gehen sie völlig in der Umgebung auf.
Gruppenhaltung
Das Besondere an dieser Gottesanbeterinnenart ist, dass sie oft ihr ganzes Leben lang ohne Kannibalismus zusammen gehalten werden können. Die Voraussetzungen dafür sind jedoch, dass die Tiere jederzeit genug zu fressen haben und dass das Gehege ausreichend groß ist. Viele Menschen halten so erfolgreich Gruppen von P. paradoxa in einem großen Terrarium. Die Wahrscheinlichkeit von Kannibalismus ist dann gering, aber bei dieser Art von Raubtieren bleibt sie immer bestehen.
Riesen-Gottesanbeterin Hierodula sp
Das Stadium der Gottesanbeterin ist von L3 bis L6
Informationen
Hierodula wird im Englischen auch Giant Mantis genannt.
Eine Hierodula ist leicht zu pflegen und wird groß, was sie zu einer beliebten Anfängerart macht. Hier finden Sie weitere grundlegende Informationen zu diesem besonderen Insekt.
Aussehen
Diese Art von Gottesanbeterin ist meist hellgrün, es gibt aber auch gelbe, beige und braune Varianten. Die beigen Tiere wirken im Erwachsenenalter leicht rosafarben. Der Farbunterschied hängt hauptsächlich von der Umgebung ab, in der das Tier gehalten wird. Sie können innerhalb weniger Tage eine andere Farbe entwickeln.
Dies ist eine der größten Gottesanbeterinnenarten, die erfolgreich in Gefangenschaft gehalten werden. Die Weibchen werden etwas größer als die Männchen. Die Männchen sind schlanker mit etwas längeren Flügeln. Die Weibchen sind breiter, mit Flügeln, die bis zum Hinterleib reichen.
Verhalten
Hierodula ist eine aggressive Gottesanbeterinnenart. Sie jagt ihre Beute aktiv, sobald sie sie einmal im Blick hat. Eine kleine Grille, die auf dem Boden des Geheges läuft, wird schnell bemerkt, und die Verfolgung wird schnell aufgenommen. Die Beute landet dann schnell in den Fangarmen dieses Raubtiers.
Futter
Erwachsene Hierodula können problemlos mit erwachsenen Grillen, sowie Kakerlaken und halbwüchsigen Wanderheuschrecken gefüttert werden. Sie können auch große erwachsene Wanderheuschrecken bewältigen, aber es besteht ein geringes Risiko, dass sie durch die Sprungbeine verletzt werden, wenn sie sie nicht richtig fassen.
Umgebungsanforderungen
Die ideale Temperatur beträgt etwa 24 °C, aber Zimmertemperatur ist auch in Ordnung. Nachts darf es etwas kühler sein als tagsüber, aber mindestens 18 °C.
Diese Art stellt keine hohen Ansprüche an die Luftfeuchtigkeit, aber es ist wichtig, jeden Tag oder jeden zweiten Tag mit Wasser zu sprühen. Eine Richtluftfeuchtigkeit liegt bei etwa 40 bis 65 %. Zu lange zu feucht ist die Todesursache Nummer 1 bei dieser Art.
Wie bei allen Gottesanbeterinnenarten benötigt diese Art ein Gehege, das mindestens das 3-fache der Tierlänge hoch und mindestens das 2-fache der Tierlänge breit ist. Für ein erwachsenes Tier bedeutet dies also mindestens 27 cm in der Höhe und 18 cm in der Breite. Eine gute Größe für ein Terrarium wäre 20 x 20 x 35, damit auch Platz für Kunstpflanzen und viele Sitzstangen ist.
Aqua Dragons Deluxe + Colour Led Aquarium
Eine neue Welt unter Wasser. Du gibst die Eier ins Wasser und innerhalb von 24 Stunden schlüpfen deine neuen Unterwassertiere, wunderbar, oder? Diese Wassertierchen vermehren sich und das tun sie sowohl durch Eier als auch lebendgebärend, bei guter Pflege hast du also sehr lange Freude daran!
Besondere Wassertiere
Die Aqua Dragons, auch Sea Monkeys genannt, sind besondere Wassertiere. Sie drehen und zappeln im Wasser und sind in diesem einzigartigen Vollfarben-Aquarium sehr gut zu beobachten!
Funktion Colour Led
Wenn sich die Wassertemperatur ändert, ändert sich die Farbe der LEDs im Design des Tanks. So kannst du anhand der Farbe erkennen, ob die Temperatur richtig ist und bleibt! Schön ist es auch zum Beispiel beim ersten Mal, wenn kaltes Wasser hineinkommt und dieses langsam Raumtemperatur erreicht, bevor die Eier hinzugefügt werden können.
Inhalt des Kits
- Der Aqua Dragons Tank (inklusive Farbled-Beleuchtung) mit ausreichend Unterwasser-Lebensraum. (15x3x15cm)
- Die Eier, die nach Zugabe ins Wasser schlüpfen.
- Ausreichend Futter für das erste Jahr.
- Löffel/Schaufel zur genauen Dosierung des Futters.
- Sauerstoffpipette.
- Englische Anleitung. Die deutsche Anleitung digital.
Aqua Dragons
Eine neue Welt unter Wasser. Die Eier gibst du ins Wasser und innerhalb von 24 Stunden schlüpfen deine neuen Unterwassertiere, wunderbar, oder? Diese Wassertiere vermehren sich selbst, sowohl durch Eier als auch lebendgebärend. Bei guter Pflege hast du also sehr lange Freude daran!
Besondere Wassertiere
Die Aqua Dragons, auch Sea Monkeys genannt, sind sehr besondere Wassertiere. Sie drehen und zappeln im Wasser herum. Baue ihnen selbst ein schönes kleines Becken und schau sie dir genau an! (Z.B. eine Vase oder Kunststoffbehälter.)
Inhalt der Blisterpackung
- Die Eier, die nach Zugabe ins Wasser schlüpfen.
- Ausreichend Futter für das erste Jahr.
- Löffel/Schaufel zum genauen Abmessen des Futters.
- Sauerstoffpipette.
- Englische Anleitung. Die niederländische Anleitung digital.
Aqua Dragons
Eine neue Welt unter Wasser. Die Eier gibst du ins Wasser und innerhalb von 24 Stunden schlüpfen deine neuen Unterwasser-Haustiere, wunderbar, nicht wahr! Diese Wassertiere vermehren sich selbst und das sowohl mit Eiern als auch lebendgebärend, bei guter Pflege hast du also sehr lange Freude daran!
Besondere Wassertiere
Die Aqua Dragons, auch Sea Monkeys genannt, sind besondere Wassertiere. Sie drehen und zappeln im Wasser und sind in diesem einzigartigen Full-Colour-Aquarium sehr gut zu beobachten!
Inhalt des Kits
- Der Aqua Dragons Tank mit ausreichend Unterwasser-Lebensraum. (15x3x15cm)
- Die Eier, die nach Zugabe ins Wasser schlüpfen.
- Ausreichend Futter für das erste Jahr.
- Löffel/Schaufel, um die Futtermenge genau abzumessen.
- Sauerstoffpipette.
- Englische Anleitung. Die niederländische Anleitung digital.
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